Prospektionsliste erstellen: 8 kostenlose und bezahlte Methoden im Vergleich

So erstellen Sie eine B2B-Prospektionsliste: acht Methoden nach Kosten, Zeit, Volumen und Technik verglichen.

b2b-lead-generation
Zuletzt aktualisiert am May 3, 2026
3 min read

Gründer von spherescout.io mit umfangreicher Erfahrung im Data Engineering seit 10 Jahren.

Eine B2B-Prospektionsliste zu erstellen ist keine reine Tool-Frage. Es geht um den Kompromiss zwischen Zeit, Datenqualitaet, technischem Aufwand und Budget.

Such- und Exportprozess für eine Prospektionsliste

1. Warum eine strukturierte Liste wichtig ist

Eine gute Liste macht Prospecting wiederholbar: filtern, anreichern, ins CRM importieren und nachfassen, ohne jedes Mal neu zu beginnen.

  • Unternehmensname
  • Stadt oder Region
  • Berufliche E-Mail
  • Telefon oder Website
  • Quelle oder Segment

Fuer eine konkrete Struktur lesen Sie den Excel-Leitfaden.

2. Die 8 Methoden im Vergleich

1. Manuelle Recherche in Google und auf Websites

Kostenlos und zugänglich, aber langsam. Geeignet für wenige, sehr gezielte Accounts.

manuelle Recherche für eine Prospektionsliste

2. Open Data und oeffentliche CSVs

Hilfreich zur Marktübersicht, aber schwach bei direkten E-Mails.

LinkedIn Sales Navigator

Stark für Rollen und Seniorität, braucht aber Anreicherung für E-Mail-Adressen.

Lobstr.io

No-code Scraping kann funktionieren, erfordert aber Kontrolle und Bereinigung.

Apify / Outscraper

Leistungsfaehig, aber meist zweistufig: Unternehmen scrapen, Websites anreichern.

Kompass

Gut für Marktdaten, für schnelle Outreach-Tests oft schwerfällig.

SphereScout

Schnell, wenn verifizierte Kontakte, Filter und direkter CSV- oder Excel-Export gebraucht werden.

SphereScout Suchergebnisse

3. Vergleichstabelle

Methode Kosten Zeit Volumen Technik
Manuelle Recherche Kostenlos Sehr lang Niedrig Niedrig
Open data Kostenlos Lang Mittel Niedrig
LinkedIn Sales Navigator Pro Nutzer Lang Mittel Mittel
Lobstr.io $20-$100/mo Mittel Hoch Mittel
Apify / Outscraper Variabel Mittel bis lang Hoch Hoch
Kompass Auf Anfrage Mittel Hoch Mittel
SphereScout Kostenloser Test, dann bezahlt Schnell Hoch Niedrig

4. Welche Methode passt?

Allein und mit wenigen Zielunternehmen reicht manuelle Recherche oft aus.

Fuer Marktverstaendnis ist Open Data ein guter Start.

Wenn schnell nutzbares Volumen gebraucht wird, ist ein fertiger Export meist pragmatischer als ein Scraping-Pipeline.

5. SphereScout: schnell testbar

SphereScout ist nicht die einzige Methode, aber eine schnelle Option für Teams ohne bestehende Scraping-Infrastruktur.

Sie suchen nach Branche und Standort, pruefen die Ergebnisse und exportieren verifizierte Kontakte.

Wie Sie die Methode praktisch auswählen

Wählen Sie die Methode nach der teuersten Einschränkung Ihres Teams.

Wenn Zeit knapp ist, vermeiden Sie manuelle Recherche. Wenn Präzision wichtiger ist als Volumen, starten Sie mit einer kleinen manuell erstellten Liste und vergleichen sie mit einem gekauften Export. Wenn Engineering-Zeit verfügbar ist, kann Scraping funktionieren, aber Wartung und Anreicherung gehören in die echten Kosten.

Für die meisten B2B-Teams ist der beste erste Test ein enger, messbarer Ausschnitt: 200 bis 1.000 Unternehmen, eine Region, ein Angebot und eine verantwortliche Person.

Kennzahlen nach dem ersten Export

  • Anteil gültiger E-Mails nach Verifizierung.
  • Bounce-Rate nach dem ersten Versand.
  • Antwortquote nach Segment oder Kategorie.
  • Dubletten beim CRM-Import.
  • Zeitaufwand für Bereinigung vor dem Start.

Die günstigste Methode auf dem Papier ist nicht immer die günstigste in der Umsetzung. Eine Datei, die fünf Stunden Bereinigung spart, kann wertvoller sein als ein kostenloser Export, der die Kampagne blockiert.

Datei starten

Empfohlen